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Geschichte und Geschichten


Glauben wir den Geschichten der Geschichte, so erfahren wir, dass Hephaistos der erste Goldschmied war. Außerdem wird erzählt dass es ihm, dem Sohn des Göttervaters Zeus und seiner Gemahlin Hera, an jeglicher Schönheit mangelte, und seine liebende Mutter ihn vor Zorn darüber in die Erdgefilde stürzte. Dieser plötzliche Umzug in die Welt der Menschheit traf ihn so hart, dass er zeitlebens hinkte. Allerdings kompensierte er seinen Mangel an körperlichen Vorzügen durch seine göttliche Gabe, die es Ihm ermöglichte, die Schönheit seiner Gedanken und Vorstellungen in die kostbarsten Materialien auf Erden zu integrieren und sie in schmückende Kleinodien zu formen, zart, edel und harmonisch in der Gestaltung, zur Freude der Götter und der Menschen. Jedoch vergessen konnte er die böse Tat seiner Mutter nicht, und so beschloß er sich an ihr zu rächen. Er fertigte für die göttliche Hera einen besonders herrlichen Thronsessel aus purem Gold und brachte ihn zum Geschenk in den himmlischen Thronsaal. In der Annahme, ihr Sohn sei wieder versöhnt nahm sie in Gegenwart aller Himmelsbewohner beglückt darin Platz. Verlassen konnte sie ihr Prunkstück allerdings nicht mehr, denn das Gold hielt sie fest Keinem war es möglich, sie aus dieser Bindung zu befreien alles Flehen und Bitten half nichts und der Sohn genoß seinen gelungenen Streich. Endlich griff Zeus ein, drohte mit Bestrafung und versprach seinem »Goldjungen« die schönste Frau auf Erden. Dieser willigte ein, Hera wurde von ihm befreit und er erhielt Aphrodite zum Weibe. Doch das Glück war von kurzer Dauer. Sehr bald erfuhr Hephaistos von der Treulosigkeit. Achill war der Störenfried dieser bewunderte Krieger und Frauenheld. Rache war angesagt Hephaistos arbeitete ein spinnwebfeines Netz und hing es über das Bett, verabschiedete sich für drei Reisetage und wartete. Der Plan ging auf, sein Ehebett wurde zum Liebesnest der Treulosen und im Augenblick höchster Verzückung fiel das Netz über sie Gefangen waren sie, dem Gespött preisgegeben, und der Himmel bog sich unter dem Gelächter seiner Bewohner. Inzwischen hat die Kirche mit den zwischenzeitlich ausgewechselten Himmelsbewohnern den heiligen Eligius, der noch heute der Schutzheilige der Goldschmiede ist, zum neuen Hüter bestellt. Er sorgt dafür, dass die Goldschmiede »rein« sind, wie es noch in unserer Zeit in den Goldschmiedeschulen Griechenlands gelehrt wird. Und nachdem die Menschen nun die herrlichen Geschmeide der Götter tragen dürfen, die im Anfang nur höchsten Priestern und Königen zugeordnet waren, sorgt er außerdem dafür, dass die über Jahrtausende geläuterte Menschheit heute Schmuck im Sinne des alten Hephaistos Schmuck als ein beglückendes himmlisches Geschenk göttlicher Eingebung betrachtet und weder am Gold kleben bleibt, noch sich in den Maschen des goldenen Netzes verfängt. Und sollte dies doch im einen oder anderen Fall noch einmal vorkommen;  na ja Ausnahmen bestätigen die Regel.
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